Gemeindegründungstraining nach Lukas 10
Personen und Häuser des Friedens finden, die offen sind fürs Evangelium
Jesus sandte seine Jünger zu zweit in die Städte und Dörfer voraus, die er später selbst besuchen wollte. Seine Strategie war einfach: Sie sollten beten, gehen, Menschen des Friedens finden, für Kranke beten und verkünden, dass das Reich Gottes nahe gekommen ist (Lukas 10,1–9).
Seit vielen Jahren trainieren wir bei Global Nomads lokale Teams entlang der Seidenstraße darin:
- das Evangelium zu den Menschen bringen,
- Gemeinden zu gründen, wo es noch keine gibt
- die neuen Gläubigen zu ermutigen, wiederum andere zu Jüngern zu machen.
Direkt im Anschluss des Trainings setzen die Teilnehmenden das Gelernte um: Sie beten gemeinsam, an welche Orte und Regionen sie reisen wollen oder wen von ihren Bekannten sie besuchen wollen. Anschließend gehen sie in Teams los – meistens zu zweit oder dritt, oder als Familie. Entscheidend ist nicht, möglichst viele Orte zu besuchen, sondern gezielt die Menschen zu finden, die Gott bereits vorbereitet hat.
Findet ein Team ein solches offenes Haus, geht es nicht einfach zum nächsten Ort weiter. Sie bleiben in Kontakt, bauen Beziehung auf, und bringen bei späteren Besuchen Bibeln mit, um gemeinsam mit den Interessierten darin zu lesen.
Nicht immer ist sofort sichtbar, was aus einer Begegnung entsteht. Doch die Teams beten, säen Samen und sind offen dafür, was Gott tut. Manchmal entscheiden sich mehrere Familienmitglieder ganz früh, Jesus nachzufolgen; manchmal wächst das Interesse über Monate hinweg.
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Ja, ich will helfen, noch mehr Gemeindegründer zu trainieren!!
Da Glaube wächst, wenn man bedürftig ist, gehen sie beim ersten Mal wie die Jünger damals ganz ohne Geld und Back-Up-Plan los. Die Teilnehmenden sind unterwegs auf die Gastfreundschaft und Hilfe anderer Menschen angewiesen. So kommen sie unterwegs schnell mit Menschen ins Gespräch.
Wo sich Türen öffnen, nehmen sie Einladungen an und sprechen dem Haus Frieden zu. Beim gemeinsamen Essen fragen sie, ob es innerhalb der Familie oder Nachbarschaft Menschen gibt, die Heilung oder Befreiung benötigen. Sie beten für diese Personen und erzählen von Jesus und seinem Königreich.
So entstehen erste Jüngerschaftsgruppen und einfache, sich multiplizierende Gemeinden. Und bald werden auch diese neuen Gemeinden Menschen zu zweit aussenden, um das Evangelium weiterzutragen – so, wie Jesus es getan hat.
Noch erleben wir nicht die rasante Multiplikation, wie wir sie aus Teilen Afrikas, Indiens oder Chinas kennen.… aber Gottes Wirken entlang der Seidenstraße nimmt Fahrt auf und erfahrungsgemäß beginnen sich die neu gegründete Gemeinden innerhalb eines Jahres zu multiplizieren!